Neue Zielgene der Hypoxie-induzierbaren Transkriptionsfaktoren

Medizin 4

Direktor:
Prof. Dr. med. Mario Schiffer
Team AG Warnecke (v.l.n.r.): Christina Warnecke, Alexander Jerman, Margot Rehm

Arbeitsschwerpunkt

Rolle des Hypoxie-induzierbaren Lipidtropfen-Proteins Hig2/Hilpda in Makrophagen und Endothelzellen bei der Entstehung der Atherosklerose

Im Rahmen unserer Arbeiten zur Charakterisierung der spezifischen Rolle von HIF-1 α, HIF-2 α und HIF-3 α bei der hypoxischen Geninduktion haben wir vor einigen Jahren das Hypoxie-induzierbare Gen HIG2 erstmals als neues Lipidtropfen-Protein identifiziert (Gimm et. al., FASEB J. 2010). HIG2, das mittlerweile umbenannt wurde in HILPDA (hypoxia-inducible lipid droplet-associated protein), ist ein ubiquitäres HIF-Zielgen und vermittelt die hypoxische Akkumulation von Triglyceriden und Cholesterinestern, die in fast allen Zelltypen nachweisbar ist.
HIG2/HILPDA wird hoch exprimiert in Makrophagen-Schaumzellen in humanen atherosklerotischen Plaques. Es ist bekannt, dass HIF in atherosklerotischen Gefäßwänden durch Hypoxie und inflammatorische Signalwege aktiviert ist und durch Induktion einer Vielzahl von Genen zur Progression der Atherosklerose beiträgt. Daher untersuchen wir derzeit im Apolipoprotein E-defizienten Mausmodell, ob ein konditioneller Knockout von Hig2/Hilpda die Entstehung der Atherosklerose beeinflusst.
Darüber hinaus arbeiten wir an der Charakterisierung des ebenfalls ubiquitären HIF-Zielgens FAM13A1, dessen Funktion bisher nicht geklärt ist.

Unsere Arbeiten ergänzen somit die Projekte der Arbeitsgruppen, welche die hypoxische Genregulation und die Rolle von HIF bei Nierenerkrankungen charakterisieren und die protektiven Effekte einer pharmakologischen HIF-Aktivierung in Tiermodellen untersuchen.

Information in English

 
Arbeitsgruppenleiterin
PD Dr. med. vet. Christina Warnecke
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Technische Mitarbeiter
Margot Rehm
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Zusammenfassung