Arterielle Hypertonie

Medizin 4

Direktor:
Prof. Dr. med. Mario Schiffer

In Deutschland leiden ca. 30 Millionen Menschen an einem Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Die Erkrankung verläuft häufig symptomarm und schmerzfrei. Dennoch ist sie wegen kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Komplikationen eine häufige Ursache schwerwiegender Folgeerkrankungen (u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall). 

Einteilung der arteriellen Hypertonie nach ESC (European Society of Hypertension):

Einteilung der art. Hypertonie nach ESC (European Scoiety of Hypertension)
Gradsystolischer Blutdruckdiastolischer Blutdruck
1
140-159 mmHg
90-99 mmHg
2
160-179 mmHg
100-109 mmHg
3
> 180 mmHg
> 110 mmHg

Demgegenüber ist bei der sekundären Hypertonie der Bluthochdruck Folge einer anderen Erkrankung. Wegen der zentralen Bedeutung bei der Blutdruckregulierung handelt es sich hierbei oft um eine Nierenerkrankung. Es können jedoch auch endokrinologische, vaskuläre, onkologische oder psychiatrische Erkrankungen eine sekundäre Hypertonie verursachen.

Während bei den primären Hypertonieformen therapeutisch die Modifikation von Risikofaktoren und die medikamentöse Therapie im Vordergrund stehen, muss bei der sekundären Hypertonie die Grunderkrankung behandelt werden. Deshalb sollte bei der Diagnose einer Hypertonie eine sekundäre Form ausgeschlossen werden.

Unsere Klinik ist auf die Diagnose und Therapie der arteriellen Hypertonie spezialisiert. In klinischen Studien nehmen wir aktiv an der Erforschung neuer Therapien teil.

 
 
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Zusammenfassung