Nierenpunktion

Medizin 4

Direktor:
Prof. Dr. med. Mario Schiffer
Nierenstanze
Glomerulus
EM

Viele Nierenerkrankungen können definitiv nur durch die Begutachtung von Nierengewebe unter dem Mikroskop, ergänzt durch die Anfärbung des Gewebes nach spezifischen Markern, diagnostiziert werden. Hierfür ist eine Nierenpunktion notwendig; etwa 400 Punktionen führen wir jedes Jahr durch (siehe auch "Nierenbiopsien" unter "Ärzte und Zuweiser"). Die enge Kooperation mit der Abteilung Nephropathologie des Universitätsklinikums Erlangen ermöglicht eine vorläufige Diagnose bereits am Tag der Punktion.

Bei technisch schwierigen Punktionen gibt es die Möglichkeit, die Niere nicht durch die Haut (transkutan), sondern durch ein Gefäß (endovaskulär) zu punktieren. Dieses Verfahren wird bei Eigennieren und bei Transplantatnieren in enger Kooperation mit der radiologischen Abteilung des Universitätsklinikums  Erlangen angewendet. Pro Jahr werden so mehr als 20 transvenöse Nierenbiopsien durchgeführt. Die stationäre Vorbereitung und Nachkontrolle erfolgt auf der nephrologischen Normalstation D0-3 der Medizinischen Klinik 4.

 
 
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Zusammenfassung