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Impfempfehlung gegen Covid-19 für Patient*innen der Medizinischen Klinik 4 - Update 18.10.21

Impfempfehlung gegen Covid-19 für Patient*innen der Medizinischen Klinik 4 - Update 18.10.21

Liebe Patientinnen und Patienten,

die ständige Impfkommission beim Robert Koch Institut (STIKO) hat Ende Dezember 2020 eine generelle Impfempfehlung gegen Covid-19 ausgesprochen. Diese Empfehlung gilt umso mehr auch für Organ-Transplantierte und immunsupprimierte Patienten, die nicht transplantiert sind (www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung-Zusfassung.html), sowie für Patienten mit Vorerkrankungen wie etwa Niereninsuffizienz oder arterieller Hypertonie.

Die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) hat die Impfempfehlung für Organ-Transplantierte Anfang Januar 2021 uneingeschränkt übernommen. Sie gilt grundsätzlich für jeden in Deutschland zugelassenen Impfstoff. Eine zunehmende Anzahl von Studien zeigen, dass bei immunsupprimierten Patienten (wie erwartet) die Impfantwort reduziert sein kann. Aus den Gründen ist die weitergehende Vorsicht und Einhaltung der AHA+ Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften) für diese Patientengruppen zu empfehlen.

Für Organtransplantiert*innen und sonstig schwerwiegend immunupprimierte Patient*innen besteht seit dem 24.09.21 die Empfehlung der STIKO, eine 3. / Booster-Impfung gegen Covid-19 durchführen zu lassen (www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-10-07.html). Diese 3. Impfung kann bereits 4 Wochen nach der Zweitimpfung durchgeführt werden und laut STIKO vorzugsweise mit einem mRNA-basierten Impfstoff. Am einfachsten ist die Impfung mittlerweile über den Hausarzt zu beziehen.

Sollte sich bei Transplantierten oder Immunsupprimierten eine Covid-19 Infektion ereignen, bitten wir um unmittelbare Benachrichtigung. Eine Behandlung mit therapeutischen Antikörpern wird in vielen Fällen mittlerweile empfohlen. Wir würden diese Behandlung abwägen und ggf. schnell durchführen, da sie wahrscheinlich am sinnvollsten ist, je früher sie im Krankheitsverlauf gegeben wird.