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DGIM prämiert Innovationsprojekt smartNTx

DGIM prämiert Innovationsprojekt smartNTx

Randomisiert-kontrollierte Studie mit dem 2. Platz des Peter-Müller-Innovationspreises 2026 ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) hat im Rahmen des 132. Internistenkongresses das Innovationsprojekt smartNTx mit dem Peter-Müller-Innovationspreis 2026 ausgezeichnet.

Mit der Verleihung des Preises würdigt die DGIM digitale Innovationen, die einen hohen Nutzen für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte versprechen und die Digitalisierung im Gesundheitswesen nachhaltig voranbringen. Stifter des mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Peter-Müller-Innovationspreises ist die custo med GmbH mit Sitz in Ottobrunn.

Die neue Versorgungsform smartNTx richtet sich an Nierentransplantierte im ersten Nachsorgejahr und ist für Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen gedacht. Sie zielt darauf ab, die Lebensdauer von Nierentransplantaten signifikant zu verlängern und damit die Lebensqualität der Transplantierten nachhaltig zu verbessern. Durch den gezielten Einsatz von Telemedizin, smarten Devices und künstlicher Intelligenz sollen Abstoßungsreaktionen frühzeitig erkannt und effektiv behandelt werden. Die daten- und KI-gestützte Nachsorge ermöglicht durch die Nutzung zertifizierter Algorithmen fundiertere Behandlungsentscheidungen, die den individuellen Bedürfnissen der Patienten optimal entsprechen.

Für das Innovationsprojekt smartNTx haben sich das Universitätsklinikum Erlangen, das Universitätsklinikum Essen, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V. zusammengeschlossen. Die Konsortialführung hat die Medizinische Klinik 4 übernommen. Die klinische Studie wird von 2022 bis Juli 2026 durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.

Foto: © DGIM / Sven Bratulic